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ShikiBearbeiten

Als Shiki (屍鬼, jap.) werden diejenigen bezeichnet, die nach ihrem Tod wieder auferstehen. Deswegen werden sie zuerst als Auferstandene bezeichnet. Den Namen Shiki haben sie erst später vom Romanautoren Seishin Muroi (室井 静信, jap.) bekommen.

WerwölfeBearbeiten

Es gibt auch sogenannte Werwölfe (Jinrou), die eine Unterart der herkömmlichen Shiki sind. Im Gegensatz zu den normalen Shiki vertragen Jinrou das Sonnenlicht, können sich von für Menschen üblichen Lebensmitteln ernähren, müssen tagsüber nicht schlafen und besitzen ihre ursprüngliche Augenfarbe. Jinrou scheinen stärker als Shiki zu sein und können ihre ganze Kraft nur dann entfalten, wenn sie ebenfalls etwas Blut zu sich genommen haben. Fakt ist auch, dass Jinrou nicht sterben, um dann wiederaufzuerstehen. Ihr Körper verändert sich lediglich bevor der Tod eintreffen würde.

EigenschaftenBearbeiten

Shiki haben keinen Herzschlag und Puls, sind extrem blass, besitzen keine Körpertemperatur und haben enorme Selbstheilungskräfte. Außerdem zeichnet jeden Shiki aus, dass er, anstatt seiner normalen Augenfarbe, eine rote Iris hat. Wenn der Blutdurst Überhand nimmt, werden die Augen bis auf die rote Iris gänzlich schwarz und der Shiki fährt seine spitzen Eckzähne aus. Shiki atmen nicht, weswegen sie nach dem Auferstehen erst wieder neu lernen müssen zu sprechen.

Es wird deutlich, dass ein Shiki Blut trinken muss, um nicht zu verhungern und endgültig zu sterben. Außerdem wird von einem übermächtigen Bluthunger erzählt, der einen überfällt, wenn man als Shiki länger nichts getrunken hat.

Wenn die Sonne aufgeht schläft jeder Shiki ein, egal wo er sich gerade befindet, und wacht erst dann wieder auf, wenn die Sonne vollständig untergegangen ist. Daher verschanzen sich Shiki überall dort, wo kein Sonnenstrahl hereinkommt, wie z.B. in zugenagelten Häusern, unter Bodendielen, usw..

Shiki können außerdem sehr gut im Dunkeln sehen und ihre Opfer kontrollieren, nachdem sie sie gebissen haben. Diese können sich im Nachhinein nicht an Befehle erinnern. Auch können Shiki nicht uneingeladen in ein Haus einbrechen. Deswegen befehlen sie ihren Bissopfern Türen oder Fenster zu öffnen, was als Einladung gilt. So können Shiki die Menschen meist unbemerkt nächtlich beißen und wieder verschwinden. Dass jemand zum Opfer geworden ist, konnte man neben den körperlichen Symptomen auch am Verhalten bemerken: vielen Opfern wurde befohlen ihre Arbeitsstelle zu kündigen, damit ihr Tod nicht zu schnell auffällt. Außerdem wurde ihnen nach Gründung des Beerdigungsinstituts aufgetragen, ihren Angehörigen mitzuteilen, dass sie nur von dieser Firma beerdigt werden möchten.  

Nicht nur der Körper der Shiki verändert sich nach dem Tod, sondern auch die Psyche. So haben alle Auferstandene Angst vor Schreinen, Kreuzen und Weihwasser, genauso wie vor Holzpfählen und Talismanen. Ob Silber oder Knoblauch auch dazu gehören ist unbekannt. Toshio Ozaki (尾崎 敏夫, jap.) hat herausgefunden, dass man einen Shiki effektiv töten kann, wenn man seine Blutzufuhr unterbricht. Sei es durch Enthauptung oder indem man einen Pflock ins Herz stößt. Ozaki hat verschiedenste Experimente durchgeführt und einem Shiki allerhand Medikamente bis hin zu hochgiftigen Stoffen und Säure eingeflößt, was jedoch keinerlei Schaden angerichtet hat, da alle geschädigten Körperstellen sofort wieder verheilt sind.

Vom Menschen zum ShikiBearbeiten

Ein Mensch stirbt nicht sofort, nachdem er gebissen wurde. Bis zum Todeszeitpunkt vergehen meistens drei bis vier Tage, in denen ein Shiki sein Opfer jede Nacht beißt. Da immer mehr Blut im Körper fehlt werden die Opfer anämisch und antriebslos. Sie verfallen in einen geistesabwesenden Zustand, schwitzen stark, haben Herzrasen, Gelbsucht aufgrund von allmählichem Leberversagen, Nierenversagen und ihre Haut weist eine unnatürliche gräuliche bzw. weiß-gelbliche Farbe auf. Der körperliche Zustand verschlechtert sich über die Tage so stark, dass letzendlich der Tod eintritt. Todesursachen sind dann üblicherweise Kreislaufversagen oder multiples Organversagen.

Bis der Mensch wieder aufersteht vergehen mindestens 72 Stunden, in denen der Leichnam entdeckt, für die Abschiedszeremonie der Angehörigen aufgebahrt und schließlich begraben wird. Tatsumi (辰巳, jap.) ist dafür zuständig die Auferstandenen auszugraben und aus ihren Särgen zu befreien. Später wird von der Familie Kirishiki (桐敷, jap.) ein Beerdigungsinstitut im Dorf gegründet, welches dann diese Arbeit erleichtert, indem sie nach der Abschiedszeremonie die Leichen aus ihren Särgen holt und leere Särge zum vergraben auf den Friedhof tragen lässt.

Nicht jeder kann von den Toten wieder auferstehen. Die Ursache dafür ist allerdings unbekannt.

Aufgaben als ShikiBearbeiten

Die erste Aufgabe als Shiki besteht darin von einem Menschen zu trinken. Dafür wird jeder neu auferstandene Shiki in einen Raum mit einem Menschen gesperrt, bis er sich dazu überwunden hat. Nur beim ersten Mal, direkt nach der Auferstehung, wird einem als Alternative zum Menschen ein Glas mit Blut angeboten.

Hauptaufgabe aller Shiki im Dorf ist es, alle Menschen systematisch in Shiki zu verwandeln. So soll erreicht werden, das Dorf Sotoba, welches von der restlichen Außenwelt ziemlich abgeschieden liegt, in eine sichere Heimat für alle Shiki zu machen. 

Mächte und FähigkeitenBearbeiten

Unsterblichkeit:Da sie schon als Menschen gestorben sind, werden sie in dem Augenblick, in dem sie aufsteigen, unauffällig und damit das Erscheinungsbild ihres Körpers für die Ewigkeit gleich und wird gegen alle konventionellen Viren, Krankheiten und Krankheiten immun.

Heilungsfaktor:Shiki haben die Fähigkeit, von Verletzungen und Wunden bei übermenschlicher Geschwindigkeit zu heilen, ohne anhaltende Narben auf ihren Körpern, was es praktisch unmöglich macht, dauerhaften Schaden auf sie zu lassen, es sei denn, der Schaden ist möglicherweise tödlich.

Hypnotismus:Shiki haben die Fähigkeit, den Körper, den Geist und die Seele eines Tieres oder einer Person zu kontrollieren und zu manipulieren. Die Menschen, die hypnotisiert sind, werden in einer Trance gezeigt, wie Toshio zeigt, dass ein Dorfbewohner unter Hypnose identifiziert wird. Die Shiki müssen zuerst die Menschen beißen, um sie zu hypnotisieren, aber sobald sie es tun, können sie irgendwelche Befehle ausgeben, die die Menschen durchlaufen müssen. Ihre Kontrolle über die menschlichen Opfer in Frage aber kann abgebrochen werden, wenn ein anderes Shiki den Menschen beißt und den Menschen selbst hypnotisiert, obwohl es unbekannt ist, wenn dies sowohl von normalem Shiki als auch von Jinrou getan werden kann.

Super Sinne:Die Sinne eines Schiki werden beim Aufstehen erhöht, wo sie sehen können, hören und riechen viel besser als Menschen mit der Fähigkeit, in völliger Dunkelheit zu sehen.

Levitation:Manche Shiki können für kurze Zeit aus dem Boden schweben, die von nebelartigem Dunst umgeben ist, der den Boden umgibt.

Stimme induzierte Manipulation:Diese übernatürliche Fähigkeit erlaubt es ihnen, in hohen Entfernungen zu sprechen, was ihnen hilft, die Opfer zu überzeugen, ihre Häuser zu verlassen und / oder sie einzuladen.

Verbesserte Stärke:Shiki soll etwas stärker sein als Menschen. Diese Stärke kommt wahrscheinlich aus der Tatsache, da sie gestorben sind, bevor sie Shiki werden, die Hemmung, die ihre Gehirne auf ihren Körper legen, um sie zu bewahren, werden entfernt und geben ihnen vollen Zugang zu ihrer potentiellen Stärke. Als solche die meisten Menschen sind nicht in der Lage, ihre Griffe zu entkommen, sobald sie sie in ihm haben. Obwohl es scheint, dass die Menge an Kraft, die sie während des Lebens hatten und wie viel Blut sie vor kurzem verbraucht haben bestimmt, wie stark sie sind. Dies ist gezeigt, wo Tomio Ookawa (ein Mensch) in der Lage war, Chizuru und Sunako (beide Shiki) leicht zu unterwerfen, weil er eine größere körperliche Kraft im Leben hatte, während Kyouko nicht in der Lage war, den besonderen Bindungen zu entgehen, deren Ehemann Toshio sie für sein Experimentieren einlegte weil sie kein Blut vor ihm getrunken hat.

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